Material

Wolle

Beim Häkeln ist natürlich nicht nur die Nadel besonders wichtig sondern auch das Häkelgarn. Es gibt für mich nichts Schlimmeres als wenn man Stunden in ein Stück investiert hat und es schon nach wenigen Minuten flusig wird, Fäden herausgucken und es einfach unansehnlich wird.

Oft merkt man das aber schon beim Häkeln, denn schon da zerflust einem schlechte Wolle recht schnell.

Deswegen verwende ich größtenteils nur Wolle aus 100% Baumwolle. Die kostet zwar ein bisschen mehr, aber dafür hält sie auch länger, lässt sich besser verarbeiten und ist problemlos waschbar.

Außerdem kann man immer mal wieder auf Angebote achten, denn gerade aus der Mode gekommene Farben etc. findet man immer wieder im Wollgeschäft um die Ecke für einen günstigeren Preis. Auch mit der Wolle, die regelmäßig in unseren Discountern angeboten wird, habe ich aber schon gute Erfahrungen gemacht.

Erst vor Kurzem habe ich 4 Knäuel 100% Baumwolle im Paket für gerade einmal 3,99€ gefunden, was für mich unschlagbar ist und mich immer dazu animiert, meine Bestände ordentlich aufzufüllen.

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Mini-Amigurumi

Wie ja schon erwähnt häkele ich auch immer mal wieder extrem kleine Sachen. Besonders bei so kleinen Projekten ist eine gute Nadel absolut wichtig. Lange habe ich gesucht, bis mir eine zusagte. Entschieden habe ich mich dann für eine 0,5er Nadel von Addi. Der Griff sollte für einen festen Halt sorgen und durch eine vergoldete Spitze gleitet die Nadel super durch das Garn.

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Jetzt musste nur noch das richtige Garn her. Denn normale Wolle ist eigentlich ja viel zu dick. Deswegen verwende ich Garn, welches eigentlich als Stickgarn oder Taschentuchgarn verwendet wird. Es hat eine 80er Stärke und ist nicht viel dicker als normales Nähgarn.

Man muss sich beim Häkeln geringfügig mehr konzentrieren und muss eine gewisse Geduld mitbringen, aber mit ein wenig Übung gelingen auch kleinste Häkelarbeiten ohne Probleme.

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Häkelnadeln

Wenn man mit dem Häkeln anfängt, ist Nadel ja erst einmal Nadel. Wenn man aber länger dabei ist, merkt man, dass es doch große Unterschiede gibt.

Meine allerste Nadel war eine mit dickem Kunststoffgriff und einer schlecht verarbeiteten Metallspitze, die beim Häkeln mit entsprechender Wolle sogar gequietscht hat. Für den Anfang war das ok, doch irgendwann musste einfach eine Neue her.

Relativ gut fand ich lange Zeit Alunadeln, die man ja oft im Set kaufen kann und die eigentlich recht günstig sind.

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Gerade bei den kleineren Nadeln ist der Griff aber ziemlich dünn und man hat einfach das Gefühl, dass sie schnell zerbrechen könnte. Meine Freundin, die selbst gerne mit Fimo arbeitet, hatte dann die Idee, mir die Nadeln mit einem Griff zu versehen. So liegen sie besser in der Hand und sind zudem noch absolute Unikate. Zu Weihnachten bekam ich also im vorletzten Jahr einen ganzen Satz solcher Nadeln.

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Allerdings stellt einen eine große Anzahl Nadeln direkt vor ein neues Problem. Wie bewahrt man die Dinger am besten auf, ohne, dass sie dauernd in der Gegend rumfliegen oder man sie lange suchen muss.

Auch für dieses Problem fand meine Freundin eine Lösung und nähte mir kurzerhand eine Tasche, in die alles hereinpasst.

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Die Tasche hat mehrere Fächer, in die meine Nadeln hereinpassen und in der ich auch noch ein größeres Fach für Stopfnadeln, Fäden oder anderen Kleinkram habe.

Wenn ich die Tasche mitnehmen will, wir sie einfach umgeklappt und eingerollt und nimmt kaum mehr Platz weg.

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Zusammen mit der Tasche bekam ich übrigens auch einen Satz neue Häkelnadeln. Da ich ja auch ganz kleine Sachen häkle, musste eine entsprechend kleine und gute Nadel her. Dabei stießen wir auf die Swing-Modelle von Addi.

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Weil mir die Kleine so gut gefiel, lag es nahe, auch mal die Größeren zu probieren und ich muss sagen, ich bin begeistert. Sie liegen super in der Hand, rutschen nicht weg und verbiegen sich nicht. Klar bezahlt man für so eine Nadel ein bisschen mehr, aber meiner Meinung nach lohnt es sich, denn man hat lange Freude daran und tut sich und seiner Hand einen großen Gefallen.

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